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IBM Watson: Mit kognitiver Technologie Cybergefahren begegnen

IBMs Watson for Cyber Security soll Unternehmen helfen, die Abwehr von Cyberangriffen zu verbessern. Das Projekt hat die Forschungsphase verlassen.

Wie im Frühjahr 2016 avisiert, hat IBM nun sein weltweites Beta-Programm Watson for Cyber Security gestartet. Damit verlässt das Projekt die Forschungsphase. Das Beta-Programm startet IBM gemeinsam mit 40 Organisation aus den Fortune-500-Unternehmen. So seien seine Firmen aus den unterschiedlichsten Branchen, aber auch Universitäten an dem Beta-Test beteiligt. Die Beteiligten sollen die Fähigkeiten des kognitiven Systems Watson beim Kampf gegen die Cybergefahren testen.

Wie soll Watson Unternehmen in der realen Welt in Sachen Cybersicherheit unterstützen? Beispielsweise soll die Lösung Sicherheitsanalysten helfen, Entscheidungen zu treffen. Hierfür komme sowohl maschinelles Lernen als auch natürlich Sprachverarbeitung zum Einsatz. Verarbeitet würden nicht nur strukturierte sondern auch unstrukturierte Daten. Apropos Daten, damit Watson helfen kann, benötigt das System Training und Daten. Während der Pilotprojektes haben Teilnehmer das System mit Wissen und Erkenntnissen rund um das Thema IT-Sicherheit gefüttert. Dies beinhalt beispielsweise Informationen zu Malware oder Datenbanken zur Historie von Cyberangriffen.

Passiert im Unternehmen ein Sicherheitsvorfall, kann Watson Verbindungen zu bekannter Schadsoftware oder anderen Cyberangriffen erkennen. In diesem Fall liefert Watson beispielsweise Hintergrundinformationen zu der eingesetzten Malware, den ausgenutzten Sicherheitslücken sowie dem Ausmaß der Bedrohung. „Watson for Cyber Security wird es Sicherheitsteams ermöglichen, sowohl strukturierte Daten als auch von Menschen generierte Informationen für die Abwehr von Cyberangriffen zu nutzen“, sagt Christian Nern, IBM Head of Security Software DACH.

Watson soll Unternehmen ebenfalls dabei helfen verdächtige Vorgänge und Abläufe zu identifizieren. Hier soll die Lösung zusätzliche Informationen zu Nutzeraktivitäten außerhalb des offensichtlich verdächtigen Verhaltens liefern. Damit soll es Unternehmen leichter fallen, einzustufen, ob eine Aktivität tatsächlich gefährlich ist.

IBM Watson for Cyber Security
Abbildung 1: Während eines Pilotprojektes haben Studenten Watson trainiert und mit Informationen zur IT-Sicherheit gefüttert.

Durch das Beta-Programm und die Unterstützung der Teilnehmer will IBM Watsons Fähigkeiten, die entsprechenden Daten zu verstehen und daraus Schlüsse zu ziehen, präzisieren. Zudem soll die Beta-Phase dazu dienen, eine nahtlose Integration von Watson in die existierenden Sicherheitsabläufe unterschiedlicher Unternehmen zu verbessern.

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