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Fujitsu: Biometrische Zutrittskontrolle für Gebäude und Räume

Die biometrische Zugangslösung PalmSecure ID Access erkennt die Identität einer Person anhand eines berührungslosen Venenscans.

Fujitsus biometrische Technologie, die mit der Erkennung von Handvenen arbeitet, ist bereits seit einiger Zeit in unterschiedlichen Produkten erhältlichen – unter anderem in Notebooks, aber auch als externe USB-Lösung. Mit dem PalmSecure ID Access PSN900 ist nun eine Zutrittskontrolle für Gebäude erhältlich. Natürlich kann man darüber auch Zeiterfassung abbilden beziehungsweise integrieren. Mit dieser Sicherheitslösung adressiert Fujitsu sowohl große als auch mitteltständische und kleine Unternehmen.

Das Authentifizierungssystem PalmSecure ID Access besteht aus einem Endgerät mit Touchscreen. In diesem ist der PalmSecure-Sensor integriert, der die Identität einer Person anhand eines berührungslosen Venenscans erkennt. Die Technologie verwendet Nahinfrarotlicht und scannt so das Muster des sauerstoffarmen Blutes, das in den Venen des Anwenders fließt. Ein Algorithmus erstellt aus diesen Daten ein individuelles biometrisches Muster. Benutzeridentitäten werden dann bestätigt, in dem das Muster mit der bestehenden Datenbank an registrierten Nutzern abgeglichen wird.

Laut Fujitsu dauert die erstmalige Registrierung eines Nutzers weniger als eine Minute. Die Authentifizierung soll in weniger als einer Sekunde erfolgen. Nach Angaben Fujitsu sind Handflächenvenen besonders komplex und würden mehr als fünf Millionen Referenzpunkte zur Erstellung einer Algorithmenvorlage enthalten. Handflächentemperatur, sowie Schnitte oder Kratzer sollen die Erkennung nicht beeinflussen.

Integrierbarkeit und Zubehör

Die Lösung kann in bestehende Installationen integriert werden, sie bietet eine Wiegand-26/34-Schnittstelle. In Sachen Kommunikation steht zudem eine Ethernet-Schnittstelle sowie ein USB-Port zur Verfügung.

Fujitsu PalmSecure ID Access PSN900
Abbildung 1: Für Zugangskontrolle wie Zeiterfassung eignet sich PalmSecure ID Access PSN900. Die biometrische Lösung arbeitet mit einem berührungslosen Handvenenscan.

Wenn eine Multifaktor-Authentifizierung gewünscht wird, lässt sich das System mit einem Pin-Pad oder SmartCard-Technologien kombinieren. Es kann aber auch auschließlich mit dem PalmSecure-Sensor zum Einsatz kommen. Die Lösung bringt 1 kg auf die Waage, der Touchscreen weist eine Diagonale von 5 Zoll (12,7 cm) auf. Die Abmessungen der gesamten Einheit betragen 132 x 38 x 302 mm.

Laut Fujitsu wird das PalmSecure ID Access PSN900 ab dem 16. Oktober hierzulande verfügbar sein. Der Einstiegspreis liegt bei rund 1200 Euro. Zu sehen ist die biometrische Zugangslösung unter anderem auf der IT-Sicherheitsmesse it-sa 2016, die vom 18. bis 20. Oktober in Nürnberg stattfindet.

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