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IE 8 bis IE 10: Kein Support mehr für ältere Internet-Explorer-Versionen

Mit wenigen Ausnahmen unterstützt Microsoft künftig nur noch Internet Explorer 11. Die Nutzung älterer IE-Versionen wird damit zum Sicherheitsrisiko.

Wie bereits im August 2014 angekündigt erhalten die älteren Internet-Explorer-Versionen IE 8, IE 9 und IE 10 zum Januar-Patchday am 12. Januar 2016 das letzte Mal Sicherheitsupdates. Zukünftig will Microsoft auf Windows 7 und Windows 8.1 nur noch die aktuellste IE-Version Internet Explorer 11 sowie auf Windows 10 zusätzlich den neuen Browser Microsoft Edge mit Security-Patches versorgen.

Eine der wenigen Ausnahmen betrifft das betagte Microsoft-Betriebssystem Windows Vista, dessen erweiterter Support erst im April 2017 abläuft. Internet Explorer 11 ist allerdings nicht kompatibel zu Windows Vista, weshalb in diesem speziellen Fall stattdessen der ältere Internet Explorer 9 eine kleine Gnadenfrist erhalten wird. Auch für Windows Server 2008 wird der Internet Explorer 9 von Microsoft weiter gepflegt, für Windows Server 2012 entsprechend IE 10.

Windows-Plattform

unterstützte IE-Version

Windows Vista SP2

Windows Server 2008 SP2

Windows 7 SP1

Windows Server 2008 R2 SP1

Windows 8.1

Windows Server 2012

Windows Server 2012 R2

Windows 10

Internet Explorer 9

Internet Explorer 9

Internet Explorer 11

Internet Explorer 11

Internet Explorer 11

Internet Explorer 10

Internet Explorer 11

Internet Explorer 11/Microsoft Edge

Mit diesem Schritt will Microsoft interne Entwicklungsressourcen bündeln und so die Sicherheit der weiter unterstützen IE-Versionen erhöhen. Für Unternehmen verweist Microsoft in diesem Zusammenhang auf den Kompatibilitätsmodus des IE 11, über den sich auch Business-Anwendungen für ältere IE-Versionen ausführen lassen.

Ohne regelmäßige Sicherheitsupdates wird der Einsatz älterer IE-Versionen zu einem enormen Sicherheitsrisiko. Viele der monatlich von Microsoft bereitgestellten Security-Patches betreffen vor allem Sicherheitslücken des Browsers, ohne die Nutzer Viren, Spyware und anderer Malware ausgeliefert sind. Gerade in Unternehmen drohen aber auch Compliance-Probleme durch den Einsatz nicht mehr offiziell unterstützter Software, gleichzeitig dürften im Zuge der Microsoft-Ankündigung auch viele Dritthersteller den Support für ältere IE-Versionen einstellen.

Gleichzeitig mit dem Support-Ende für die älteren IE-Versionen liefert Microsoft mit dem Januar-Patchday zum letzten Mal auch Sicherheitsupdates für Windows 8 ohne das Update auf Windows 8.1 aus. Der erweiterte Support für Windows 8.1 dagegen läuft noch bis Januar 2023, damit empfiehlt es sich, Windows 8 zumindest auf Windows 8.1 zu aktualisieren, oder noch bis Juni 2016 von der Möglichkeit des kostenlosen Upgrades auf Windows 10 Gebrauch zu machen.

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