Security-Studie: Zunehmende Bedrohungen und zukünftig IT-Fachkräftemangel

Die Anforderungen an die IT-Sicherheit in Unternehmen steigen, entsprechende geeignete Fachkräfte sind aber immer schwieriger zu bekommen.

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(ISC)², eine Non-Profit-Organisation für die Ausbildung von zertifizierten IT-Fachkräften, hat seine „Global Information Security Workforce Study 2015“ (GISWS 2015) vorgestellt. Hierzu wurden von Frost & Sullivan weltweit 13.000 IT-Experten für Informationssicherheit befragt.

In der Umfrage gaben 62 Prozent der Teilnehmer (GISWS 2013: 56 Prozent) an, dass ihre Organisation zu wenig IT-Sicherheitsexperten beschäftigt, obwohl das Budget für mehr Mitarbeiter vorhanden wäre. Frost & Sullivan schätzt, dass bei steigender Bedrohungslage in fünf Jahren weltweit 1,5 Millionen IT-Sicherheitsfachkräfte fehlen.

Die Studie zeigt außerdem, dass IT-Sicherheitsausgaben für Personal und Schulung generell steigen. Auch planen die Unternehmen  mehr Geld für Tools und Technologien ein. 45 Prozent der Firmen haben aber schon jetzt Probleme, zusätzliche IT-Fachkräfte einzustellen. Das sei ein Grund, warum die Nutzung von Outsourcing, Managed Services und professionellen Dienstleistungen zunimmt, so (ISC)².

„Insgesamt gesehen reicht es nicht aus, in Sicherheitstechnologien, IT-Fachkräfte und Outsourcing zu investieren, um der rein reaktiven Rolle zu entkommen, in der das Berufsfeld der Informationssicherheit derzeit steckt“, schlussfolgert der Berichtsverfasser, Mike Suby, Program Manager für Communications Service Strategies & Opportunities bei Stratecast, einem Geschäftsbereich von Frost & Sullivan.

Weitere Ergebnisse der (ISC)² Global Information Security Workforce Study 2015:

  • Ein Fünftel der Teilnehmer weltweit glaubt, dass eine Erholung von Angriffen auf Systeme oder Daten innerhalb eines Tages möglich ist. Im GISWS 2011 waren noch Drittel der Befragten dieser Meinung.
  • Schwachstellen in Anwendungen sowie Malware sind für die befragten IT-Profis die größten Sicherheitsbedrohungen.
  • Phishing ist die Hauptangriffsmethode für Hacker. Entsprechende Sensibilisierungsschulungen haben aber an Bedeutung verloren.
  • 45 Prozent der Teilnehmer rechnen mit höheren Ausgaben für Sicherheitstechnologien. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Studienreihe im Jahr 2004.
  • Über 70 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass Netzwerküberwachung und Intrusion Detection für eine deutliche Steigerung der Sicherheit sorgen.
  • 58 Prozent haben eine fortschrittliche Analytik für die Erkennung von Malware implementiert, führen sie derzeit ein oder bewerten sie.
  • Mangelnde innerbetriebliche Kompetenzen sind der Hauptgrund für Outsourcing.

Die vollständigen GISWS-Studienergebnisse können Sie hier kostenlos herunterladen.

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