Security-Ticker: Safer Internet Day am 10. Februar 2015

SearchSecurity-Ticker: Der 10. Februar 2015 ist Safer Internet Day. Kein Wunder, dass sich an diesem Tag alles um die Internet-Sicherheit dreht.

Der Security-Ticker von SearchSecurity.de fasst wichtige Meldungen zu IT-Sicherheitsthemen zusammen. Über die angegeben Weblinks finden Sie weitere Informationen zu den Meldungen.

Der Safer Internet Day soll Lehrer, Eltern und Kinder für das Thema Internet-Sicherheit sensibilisieren. Die Initiative der Europäischen Kommission wurde 1999 ins Leben gerufen. Der Tag steht jedes Jahr unter einem anderen Motto. Für den Safer Internet Day 2015 (kurz: SID 2015) ist es „Gemeinsam für ein besseres Internet" (Let's create a better internet together). Die Security-Branche nimmt die Aktion gerne zum Anlass für Meldungen im Vorfeld und am Safer Internet Day.

Weblink: In Deutschland wird der Safer Internet Day von der EU-Initiative Klicksafe promotet.

10 Tipps vom BSI rund ums Thema sicher im Internet

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat 10 Sicherheits-Tipps in Form einer Infografik aufbereitet. Weitere Ratschläge in Posterform gibt es ebenfalls als PDF zu den Themen sicher surfen, sicher in den sozialen Netzen, sicher unterwegs mit Smartphone & Co und Cloud-Computing.

Weblink: Das Infoposter im Format DIN A3 und weitere PDFs zum Downloaden finden Sie hier.

Noch mehr Tipps zum Safer Internet Day

Auch der Security-Anbieter G Data gibt Tipps zum Aktionstag. Neben allgemeinen Hinweisen finden sich auch solche für Smartphones und Tablets, sowie für das richtige Verhalten in sozialen Medien.

Weblink: Hier ist die Meldung von G Data zum Safer Internet Day.

Safer Internet Day: Vernetztes Auto ist Herausforderung für Datenschutz

Das Bundesverbraucherschutzministerium (BMJV) und der Industrieverband BITKOM haben eine gemeinsame Erklärung verfasst. Bundesverbraucherschutzminister Heiko Maas betont die Bedeutung des Datenschutzes beim vernetzten Fahren: „Aus Autos werden rollende Computer, die untereinander und mit anderen Einrichtungen vernetzt sind und zum Teil in Echtzeit Daten übertragen. Das bietet viele Möglichkeiten. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen allerdings die Hoheit über die Sammlung, Weitergabe und Verwertung ihrer Daten behalten. Es darf keinen „gläsernen Autofahrer“ geben. Wir brauchen technische Neuerungen. Wir brauchen dabei aber ein Angebot mit hohen Datenschutz- und Datensicherheitsstandards. Datenschutz im Auto kann sogar ein Wettbewerbsvorteil sein.“

Nach den Ergebnissen einer Umfrage im Auftrag von BITKOM können sich 35 Prozent der Autofahrer in Deutschland grundsätzlich vorstellen, Fahrzeugdaten an Dritte zu übermitteln. Bei den 14- bis 29-Jährigen seien es sogar 54 Prozent. Allerdings wollten die meisten Befragten dafür einen Gegenwert erhalten, wie  Rabatte bei ihrer Kfz-Versicherung (25 Prozent) oder Informationen wie Routenvorschläge oder Stauinfos (21 Prozent). Nur 9 Prozent würden Daten auch ganz ohne Gegenleistung zur Verfügung stellen.

Weblink: Die Meldung von BITKOM und BMJV finden sie hier.

Smartphone-Sicherheit interessiert wenig

Intel Security aka McAfee nutzt den Safer Internet Day, um nochmals auf seine Umfrage und das geringe Sicherheitsbewusstsein der Deutschen bei ihren moblen Geräten aufmerksam zu machen. Fast die Hälfte (47,6 Prozent) der Befragten fühlten sich demnach nicht für die Absicherung ihres Mobilgeräts verantwortlich. Hier sehen laut Intel Security 26,2 Prozent der Smartphone-Besitzer die Hersteller oder die Telekommunikationsunternehmen (16,1 Prozent) in der Pflicht. Immerhin ist bei Frauen (55,9 Prozent) das Bewusstsein für die Sicherheit des eigenen Smartphones höher als bei Männern (50,1 Prozent). Die AGBs liest kaum jemand, nur 24,8 Prozent der Frauen und 16,3 Prozent der Männer tun das.

Weblink: Der SearchSecurity-Artikel „Neues Smartphone? Kümmern Sie sich als Erstes um die Sicherheit!“ gibt Tipps zum Thema.

Warnung vor Ransomware

Symantec steigt in den Safer Internet Day mit einem Ransomware-Szenario als Beispiel ein: Offizielle Mitteilung der Bundespolizei: Ihr Computer wurde gesperrt, da Sie sich durch den Besuch von illegalen Webseiten und illegale Downloads strafbar gemacht haben. Sie sind verpflichtet, umgehend eine Zahlung von 130 € an <xxx> zu leisten, um die Sperrung Ihres Rechners aufzuheben und weitere gerichtliche Schritte gegen Sie zu vermeiden.

Laut Symantec sehen diese Erpresser-Mitteilungen mittlerweile so echt aus, dass viele Betroffene eingeschüchtert zahlen. In der Regel bleibt die Entsperrung des Rechners dann trotzdem aus. Im Schnitt zahlten etwa 2,5 Prozent der Opfer den geforderten Betrag, so Symantec.

Weblink: Mehr Informationen zu Ransomware hat Symantec in seinem Blog veröffentlicht.

Einheitliche Richtlinien für E-Mail-Marketing erforderlich

Der E-Mail-Service-Provider Mailjet fordert anlässlich des Safer Internet Days einheitliche Richtlinien für mehr Sicherheit im E-Mail-Marketing. Trotz immer stärker zusammenwachsender Märkte, insbesondere in der EU, seien einheitliche Richtlinien zum Datenschutz und Regularien für E-Commerce-Treibende immer noch Mangelware. Laut einer Studie von Mailjet haben nur 43 Prozent der Marketing-Entscheider weltweit ausreichende Kenntnisse über aktuelle Spam-Richtlinien.

Weblink: Dieser SearchSecurity-Artikel informiert Sie über rechtskonforme Spam-Filterung.

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