Cloud Computing, Big Data und Mobility: IBM-Studie deckt Schwachstellen auf

Laut einer Studie von IBM setzen 70 Prozent der CISOs auf klassische IT-Security-Lösungen zur Abwehr von Cyberangriffen auf die Unternehmens-IT.

IT-Sicherheitsverantwortliche in Unternehmen sehen für die nächsten drei bis fünf Jahre in externen Cyberattacken gegen die IT-Systeme die größte Herausforderung. Obwohl die IT-Angriffe immer raffinierter werden, rüsten sich 70 Prozent der IT-Security-Chefs dagegen mit herkömmlichen Intrusion-Prevention-Systemen, Tools für die Malware-Entdeckung sowie Lösungen zur Überprüfung von Netzwerkschwachstellen. Das geht aus der aktuellen Chief-Information-Security-Officer-Studie (CISO) hervor, die das IBM Center for Applied Insights 2014 bereits zum dritten Mal durchführte.

IBM CISO Studie
IT-Sicherheitsverantwortliche setzen vorwiegend auf klassische Sicherheitslösungen. Für künftige Security-Herausforderungen bei Cloud Computing, Big Data und Mobility sind sie damit aber schlecht gerüstet.

Nachholbedarf sieht knapp die Hälfte der 138 Umfrageteilnehmer laut der IBM-Studie im Bereich der IT-Sicherheit insbesondere im Hinblick auf neue Technologien wie Cloud Computing sowie Big-Data-Anwendungen und mobilen Lösungen und Geräten. Die Studienautoren kommen daher zu dem Schluss, dass die Einführung neuer Sicherheitslösungen ein Muss sei, um Datendiebstahl und -verluste in Zukunft zu verhindern.

90 Prozent der befragten Firmen teilten mit, dass sie derzeit trotz Sicherheitsbedenken gegen den Cloud-Betrieb schon eine Cloud-Lösung einführen oder in der Planungsphase sind. Aus dieser Gruppe rechnen drei Viertel der CISOs damit, dass sie in den nächsten Jahren mehr Budget für Maßnahmen zur Erhöhung der Cloud-Sicherheit bekommen. 70 Prozent der IT-Sicherheitsverantwortlichen haben zudem Bedarf an intelligenten Sicherheitslösungen, mit denen sich selbst sehr große Datenmengen in Echtzeit überwachen lassen.

Mehr als die Hälfte gab zudem an, dass bei Big Data ihre Möglichkeiten zur Datenklassifizierung oder für Security-Intelligence-Analysen wenig ausgereift sind. Auch mobile Sicherheitskonzepte stecken bei 45 Prozent der Firmen noch in den Kindeschuhen, obwohl mobile Geräte und Applikation immer häufiger zur Abwicklung von Geschäftsprozessen genutzt werden.

Neben der externen Bedrohung durch Cyberkriminelle sehen fast 80 Prozent der IT-Sicherheitsverantwortlichen in staatlichen Regulierungen und Vorgaben ein potenzielles Sicherheitsrisiko. Diese hätten in den vergangenen drei Jahren deutlich zugenommen.

Für die Studie befragte das IBM Center for Applied Insights 138 Sicherheitsverantwortliche, in der Mehrzahl CISOs (63 Prozent). Die Interviews fanden in fünf Ländern und mit Vertretern aus verschiedenen Branchen statt.

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