Microsoft stellt kostenlose Antimalware for Azure Cloud Services vor

Mehr Schutz in der Cloud: Azure-Kunden können Microsoft Antimalware for Azure Cloud Services and Virtual Machines ab sofort kostenlos nutzen.

Auf der TechEd Europe hat Microsoft neben Neuerungen für Office 365 auch zahlreiche neue Services und Funktionen für seine Cloud-Plattform Azure vorgestellt, darunter auch die Verfügbarkeit von Microsoft Antimalware for Azure Cloud Services and Virtual Machines.

Microsoft Antimalware for Azure steht allen Azure-Kunden ab sofort kostenlos zur Verfügung und kann für Azure-Services wie Web- und Worker-Rollen sowie für virtuelle Maschinen aktiviert werden. Die Antimalware-Lösung basiert auf Signatur-Definitionen und bietet laut Microsoft Echtzeitschutz vor Viren sowie Spy- und Malware. Technisch basiert Microsoft Antimalware for Azure auf der gleichen Plattform, die auch in Security Essentials, Forefront Endpoint Protection, System Center Endpoint Protection, Intune oder Windows Defender für Windows 8 zum Einsatz kommt.

Microsoft Antimalware for Azure

Schematischer Überblick über Microsoft Antimalware for Azure.

Standardmäßig wird Microsoft Antimalware for Azure ab sofort in alle Azure-Dienste integriert und installiert, befindet sich allerdings in einem deaktivierten Zustand. Bei virtuellen Maschinen ist dies nicht der Fall, auch hier kann Microsoft Antimalware for Azure aber optional als Erweiterung installiert werden. Antimalware-Ereignisse werden in Azure Storage gespeichert und können anschließend zur weiteren Analyse in HDInsight oder Azure Diagnostics ausgegeben werden.

Um diese Event-Logs speichern zu können, wird ein Azure Storage Account benötigt. Microsoft Antimalware for Azure funktioniert darüber hinaus lediglich mit den Betriebssystemen Windows Server 2008 R2 sowie Windows Server 2012/2012 R2. Windows Server 2008 wird demnach nicht unterstützt, die Unterstützung für Windows Server 10 wurde angekündigt und soll spätestens zum finalen Release folgen. Zusätzlich werden der VM Agent und die PowerShell SDK Tools benötigt.

Aktivieren lässt sich Microsoft Antimalware for Azure über das Azure Management Portal unter den Security-Erweiterungen, in Visual Studio über die VM-Konfiguration im Server-Explorer, über PowerShell Cmdlets oder über die entsprechenden Service Management APIs (Application Program Interface).

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