Studie: Viele Anwender speichern sensible Daten auf Smartphones und Tablets

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Studie: Viele Anwender speichern sensible Daten auf Smartphones und Tablets

Steve Furthmüller

Laut einer Studie der Kaspersky Labs hatten elf Prozent der deutschen Befragten zwischen Juni 2012 und 2013 Probleme mit ihrem mobilen Gerät. Sieben Prozent gaben an, einen irreparablen Schaden auf ihrem Notebook, Smartphone oder Tablet gehabt zu haben, zwei Prozent beklagten sich über ein verloren gegangenes Gerät und zwei Prozent wurde das Notebook, Smartphone beziehungsweise Tablet gestohlen.

Fotos, Videos und Musik werden weltweit am häufigsten auf Notebooks, Smartphones und Tablets gespeichert.

Am häufigsten werden auf mobilen Geräten Fotos und Videos aufbewahrt. Nach Angabe von Kaspersky Lab sind es in Deutschland 66 Prozent, die persönliches Bildmaterial auf Smartphones und auf Tablets (64 Prozent) speichern. Darüber hinaus zeigt die Studie, dass auch sensiblere Daten auf den mobilen Geräten lagern. So gaben 59 Prozent der deutschen Smartphone- und 63 Prozent der Tablet-Anwender an, ihre privaten E-Mails hier zu speichern. Die geschäftliche E-Mail-Korrespondenz findet sich zu 31 Prozent auf Smartphones und zu 22 Prozent auf Tablets wieder. 19 Prozent der befragten Smartphone- sowie 25 Prozent der Tablet-Anwender gaben an, andere geschäftliche Dokumente auf ihren Geräten zu speichern.

Zudem speichern sie kritische Informationen auf den Geräten. Die deutschen Befragten gaben an, dass sie sensible Daten für finanzielle Transaktionen wie Online-Banking auf dem Smartphone (elf Prozent) und auf Tablets (sieben Prozent) aufbewahren. Auf knapp jedem fünften Smartphone befinden sich Passwörter für Accounts bei Sozialen Netzwerken sowie E-Mail-Konten – auf Tablets sind es elf Prozent.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, kritische Daten auf Smartphones sowie Tablets zu schützen. Dies kann mittels Sicherheitslösungen verschiedener Anbieter, Apples Fingerabdruck-Scanner sowie Mobile-Device-Management (MDM)-Tools geschehen.

Das Marktforschungsunternehmen B2B International befragte für die weltweite Studie „Security in a multi-device world: the customer’s point of view“ im Juni 2013 insgesamt 8.605 Anwender aus 19 Ländern – 397 stammten aus Deutschland.


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