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Studie: Arbeitnehmer wollen Social-Network-Tools im Arbeitsalltag

Moritz Jaeger, Journalist

Facebook, Twitter oder Instant Messaging sind aus dem privaten Alltag vieler Bürger kaum noch wegzudenken. Geht es nach einer aktuellen Studie von Microsoft, verlangen Arbeitnehmer vermehrt ähnliche Programme und Funktionen im Arbeitsalltag. Laut der Studie, für die europaweit 4787 Unternehmensmitarbeiter befragt wurden, gehen zwei von fünf Befragten davon aus, dass Tools für Social Networks am Arbeitsplatz ihre Produktivität steigern würden. In Deutschland befürworten 50 Prozent der befragten den Einsatz von „Enterprise Social“. Hinter dem Begriff verbergen sich Dienste und Tools, die etwa Social Networks oder Micro-blogging ala Twitter innerhalb von Unternehmen ermöglichen.

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Die Zahlen und Aussagen der Studie zum Thema Enterprise Social überraschen deshalb nicht

Der Einführung der entsprechenden Lösungen steht vor allem die IT-Sicherheit entgegen. 65 Prozent (in Deutschland sogar 75 Prozent) aller befragten Verantwortlichen haben aufgrund von Sicherheitsbedenken in nächster Zeit keine Pläne zur Einführung entsprechender Programme.

E-Mails sind nach wie vor das Kommunikationsinstrument Nummer Eins in immerhin 93 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland. Intranets und sogenannte „Teamsites" werden von 45 Prozent für die Kommunikation genutzt. Video Conferencing sind mit 24 Prozent und Instant Messaging mit 12 Prozent ebenfalls in der Unternehmenskommunikation verankert. Dagegen stehen Social Networks und Blogging Plattformen nur maximal sechs Prozent der Befragten zur Verfügung.

Wenig überraschend spielt die Studie Microsoft in die Hände, hat das Unternehmen doch mit Diensten wie Yammer entsprechende Angebote im Portfolio.


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