Systemverwaltung von Remote-Standorten nicht stiefmütterlich behandeln

Mit einer Lösung für Remote-Replikation erhalten Mitarbeiter in Niederlassungen und im Home Office aktuelle Anwendungen, Patches und Updates.

Geht es um die Versorgung mit neuer Software, Updates und Patches, haben es die Mitarbeiter am Hauptsitz eines Unternehmens vergleichsweise leicht. Sie befinden sich dort, wo meist die gesamte Software gespeichert ist. Deshalb haben sie in der Regel einfachen Zugang zu neuen Anwendungen und Updates. 

Für Mitarbeiter in Niederlassungen, kleineren Standorten oder im Home Office gestaltet sich der Zugriff auf benötigte Software dagegen oft schwieriger – zumal diese Standorte häufig über kein eigenes IT-Personal verfügen. Dies führt häufig zu teuren und aufwändigen Prozessen. 

Je zahlreicher die Aktualisierungen, desto größer die Probleme. IT-Administratoren zu den Standorten zu schicken, ist aus Zeit- und Kostengründen keine wirkliche Option, und auch das Einsenden von Systemen oder Datenträgern ist alles andere als effizient – von den damit verbundenen Sicherheitsrisiken einmal ganz zu schweigen.

Hans Heinrich
Aenishänslin, Dell

Um auch diesen Mitarbeitern einen einfachen Zugang zu neuer Software zu erlauben – und auch, um selbst möglichst wenig Scherereien zu haben – sollten IT-Administratoren deshalb unbedingt über eine Möglichkeit zur Remote-Replikation verfügen. 

Geeignete Systemverwaltungs-Lösungen erlauben es ihnen, Bereitstellungspakete automatisch an eine festgelegte Netzwerkfreigabe in einem Remote-Büro zu übermitteln. 

Sämtliche Systeme dort können dann Anwendungen, Patches und Skripte aus dieser Freigabe heraus abrufen. Nutzt diese Funktion vorhandene Ressourcen wie eine DFS-Quelle, eine UNC-Adresse oder auch einen HTTP-Speicherort, ist dazu weder eine spezielle Server-Hardware noch dediziertes Personal am Remote-Standort erforderlich.

Ergebnis: Kosten und Komplexität bei der Verwaltung der Standorte sinken erheblich, und die Mitarbeiter greifen unkompliziert auf neue Software zu. Wichtig ist dabei allerdings, dass die Administratoren die Übertragungen bandbreitensensibel durchführen können. 

Ist das nicht der Fall, laufen sie Gefahr, Verbindungen mit geringer Bandbreite zu überlasten. Ein leistungsfähiges Systemverwaltungs-Tool bietet deshalb die Möglichkeit, die Remote-Replikationen zeitbasiert zu planen und zu steuern. Damit lassen sich die Inhalte dann im Zweifelsfall auch außerhalb der Geschäftszeiten übertragen, so dass die Nutzer nicht in ihrer täglichen Arbeit beeinträchtigt sind.

Über den Autor:
Hans-Heinrich Aenishänslin ist Regional Sales Manager Endpoint Systems Management bei Dell.

Folgen Sie SearchSecurity.de auch auf Twitter, Google+ und Facebook!

Artikel wurde zuletzt im Februar 2015 aktualisiert

Pro+

Premium-Inhalte

Weitere Pro+ Premium-Inhalte und andere Mitglieder-Angebote, finden Sie hier.

Erfahren Sie mehr über NAC- und Endpunktsicherheits-Management

Diskussion starten

Schicken Sie mir eine Nachricht bei Kommentaren anderer Mitglieder.

Mit dem Absenden dieser Daten erklären Sie sich bereit, E-Mails von TechTarget und seinen Partnern zu erhalten. Wenn Ihr Wohnsitz außerhalb der Vereinigten Staaten ist, geben Sie uns hiermit Ihre Erlaubnis, Ihre persönlichen Daten zu übertragen und in den Vereinigten Staaten zu verarbeiten. Datenschutz

Bitte erstellen Sie einen Usernamen, um einen Kommentar abzugeben.

- GOOGLE-ANZEIGEN

SearchStorage.de

SearchNetworking.de

SearchEnterpriseSoftware.de

SearchDataCenter.de

Close