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Wo, würden Sie sagen, liegen Ihre wertvollsten Unternehmenswerte? Im Safe? Oder doch in den Anwendungen, Spreadsheets und Datenbanken in Ihrem Netzwerk?
Aber was ist, wenn Ihre Kundendatenbank klammheimlich mit einem ihrer Ex-Mitarbeiter zur Konkurrenz abwandert oder wenn ein externer Partner unbefugt Zugriff auf Firmengeheimnisse nimmt? Erst kürzlich ist beispielsweise bei einer US-Bank ein ehemaliger Trader aufgefallen, der noch ein Jahr nach seiner Kündigung auf die Kundendaten der Bank zugriff und insgesamt fast zweitausend Kunden zu seinem neuen Arbeitgeber gezogen hat. Ein Millionenschaden! Nicht immer lassen sich Schäden und Datendiebstahl so einfach beziffern wie in diesem Fall. Aber das sollte Unternehmen nicht davon abhalten, ihre Datenbanken und Systeme gegen unbefugten Zugriff zu sichern und Reporting-Systeme zu integrieren, die den Täter dingfest machen können.
Nicht nur finanzieller Schaden
Denn auch wenn der Datenverlust nicht unmittelbar selbst dem Unternehmen einen finanziellen Schaden verursacht, der Image-Schaden allein kann schon gravierend sein. Nebenbei kann auf ein fahrlässig mit Daten umgehendes Unternehmen dann dank der zweiten Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) im schlimmsten Fall sogar ein Bußgeld von bis zu 300.000 Euro zukommen!
Wo liegen die sensiblen Daten
In vielen Fällen von Datenverlust geht es gar nicht darum, dass ein Unternehmen seine sensiblen Daten nicht schützen würde, sondern meist scheitert es schon daran, dass das Unternehmen gar nicht weiß, wo seine sensiblen Daten überhaupt liegen. Da gibt es Testserver auf denen ungesichert Kopien von Datenbanken liegen, Austauschlaufwerke und Backup-Verzeichnisse auf denen Quartalsberichte unverschlüsselt Staub ansetzen usw. Statt dass die Daten nur dort lägen, wo man sie auch schützen kann. Aufgabe der IT ist es also in erster Linie herauszufinden, wo genau im Unternehmen die schützenswerten Daten lagern. Erst im zweiten Schritt geht es dann an den Schutz dieser Daten.
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