22.07.2010 | Redakteur: Stephan Augsten

Der Security-Anbieter Zscaler kombiniert Web-Sicherheit und E-Mail-Schutz zu einem Security Service, der einheitliches Policy-Management, Schutzfunktionen und Reporting umfasst. Damit will der Hersteller sich dafür rüsten, dass Spam- und Malware-Attacken zunehmend ineinandergreifen.
Durch die Erweiterung der Web-Security-Infrastruktur um E-Mail-Filter will Zscaler neben Malware-Attacken nun auch Spam- und Phishing-Angriffe abwehren. Der Service-Anbieter legt dabei Wert auf eine echte Integration der Schutzfunktionen; so werden die Richtlinien zur E-Mail- und Internet-Nutzung über denselben Policy-Manager verwaltet.
Dies ist besonders wichtig für die gemeinsame DLP-Funktion (Data Loss Prevention). Hierfür stellt Zscaler ein übergreifendes User Interface und Policy Management zur Verfügungm, so dass der Aufwand zur Verwaltung verschiedener Richtlinien und Wörterbücher für Web und E-Mail (SMTP und Webmail) entfällt.
Um die Kunden vor übergreifenden Malware-Attacken (Blended Threats) zu schützen, sind auch die Web- und E-Mail-Filter sowie Echtzeit-Inhaltsanalysen eng miteinander verwoben. Viren und Spyware sollen noch vor dem Eindringen ins Firmennetz gestoppt werden.
Laut Anbieter werden beispielsweise Botnetze mit einmal registrierter Spamaktivität sofort und automatisch auch vom Web Security Service erkannt. Um mögliche Sicherheitsvorfälle zu überwachen, lassen sich sämtliche E-Mail- und Web-Aktivitäten in einem einheitlichen Echtzeit-Reporting abbilden und korrelieren.
Der neue Zscaler-Service mit integriertem E-Mail- und Web-Schutz ist ab sofort erhältlich und kostet je nach Größe des Unternehmens und den gewählten Services zwischen einem und sechs Euro pro Monat. Kunden bleibt freigestellt ob sie zunächst entweder E-Mail- oder Web-Services implementieren und bei Bedarf ergänzen.
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