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Aber nicht nur beim Spam, sondern auch im Rahmen von Phishing-Attacken wollten Cyber-Kriminelle von der Fußball-Weltmeisterschaft profitieren. Hierbei machten sie sich insbesondere die Spiel- und Wettlaune der Internet-Anwender zunutze.
So wurde eine bekannte Online-Gaming-Website detailgetreu nachgebaut, die sowohl kostenlose als auch entgeltliche Fußballspiele enthält. Auf der gefälschten Homepage täuschten vermeintliche „FIFA World Cup 2010“-Angebote, dass der User freien Zugang zu eigentlich kostenpflichtigen Spielen erhält. Hierfür müsse er sich nur Einloggen – wodurch die Angreifer die Login-Daten abgreifen konnten.
Ein weiterer großer Phishing-Angriff zielte auf eine populäre Webseite für Online-Pokerspiele ab. Die gefälschte Phishing-Seite lockte Spieler mit der Behauptung, dass er bei einer FIFA-World-Cup-Lotterie 110.000.000 US-Dollar gewonnen habe. Für die Gewinnübergabe sollten die „Gewinner“ E-Mail-Adresse und Passwort nennen.
Insgesamt betrug der Spam-Anteil am weltweiten E-Mail-Aufkommen im Juni gut 88 Prozent, so Symantec. Malware-Spam konnte am 13. Juni einen neuen Jahresbestwert erzielen: an diesem Tag waren zwölf Prozent der Spam-E-Mails mit Schadcode behaftet. Weitere Spam- und Phishing-Erkenntnisse im Symantec-Report.
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