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Deutsche Firmen sind in diesem globalen Wirtschaftskrieg meist die hilflosen Geschädigten, weil das Thema sowohl in den Management-Etagen als auch von der Politik zurückhaltend behandelt wird. Das Bewusstsein für ein modernes Risiko- und Sicherheitsmanagement fehlt bisher. Dagegen sind andere Staaten viel sensibler im Umgang mit ihren Informationen. Unternehmen arbeiten beispielsweise mit Sicherheitsbehörden zusammen, um die Risiken der Wirtschaftsspionage über das Internet möglichst zu minimieren.
Gerade in Hinblick auf Entwicklungen wie
„Die geschilderten Gefahren sind keine Zukunftsmusik, sondern bittere Realität“, erklärt Felix Juhl, Geschäftsführer der GTS. „Wir befinden uns bereits mitten im globalen Wirtschaftskrieg.“ Schon vor zwei Jahren hatte die GTS im Rahmen einer Delegationsreise des damaligen bayerischen Wirtschaftsministers Otto Wiesheu nach China die Bundes- und die bayerische Landespolitik auf diese Problematik hingewiesen. „Boomende Wirtschaftsnationen wie China, Indien oder Russland spionieren mit hochprofessionellen Internettechniken das Wissen deutscher Unternehmen aus. Aber auch guten Nachbarn und langjährigen Handelspartnern sollte man nicht bedenkenlos trauen. Stattdessen sollte das Thema Spionageabwehr zukünftig auch in deutschen Unternehmen höchste Priorität genießen.“
“Geradezu fahrlässig ist die Tatsache, dass besonders Unternehmen aus Schlüsselindustrien noch immer kein Bewusstsein für diese Art der Bedrohungen entwickeln und die Gefahr oft klein reden. Dementsprechend gering sind die von den Unternehmen eingeplanten IT-Budgets für ein leistungsfähiges Sicherheitskonzept gegen Wirtschaftsspionage“, ergänzt Juhl.
Alle sensiblen Bereiche eines Unternehmens seien zu identifizieren und durch adäquate Schutzmaßnahmen, insbesondere
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