Cyberkriminelle haben es auf Daten von Volksbank-Kunden abgesehen

Als PDF-Rechnung getarnter Trojaner verbreitet sich per E-Mail-Spam

20.09.2007 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Stephan Augsten

Mit verschiedenen Angriffen versuchen Cyberkriminelle derzeit ihr Glück in deutschen E-Mail-Postfächern. Angeblich von der Volksbank stammende Nachrichten fordern Anwender auf, online Kontonummer und PIN zu offenbaren. Zudem kursiert ein als Rechnung getarntes Programm zweifelhaften Ursprungs.

Eine angeblich von der Domäne volksbank.com stammende E-Mail fordert Internet-Nutzer auf, ihre Kontodaten online zu übermitteln. Die in fehlerhaftem Deutsch verfasste Nachricht spricht von einer „iTAN Kodekarte“, die es bis Anfang Oktober zu aktiveren gilt.

Die Whois-Abfrage weist tatsächlich auf ein österreichisches Kreditinstitut hin. Beim Klick auf den in der E-Mail angegebenen Link gelangen Nutzer jedoch auf die Webpage www.volksbankitan.com. Deren Design erinnert eher an den Auftritt deutscher Volkbanken als an die Webseiten der österreichischen Pedants. Die Drahtzieher der Seite sitzen allerdings ganz woanders: in Kalifornien.

Gutschrift verweist auf Exe-Datei

Als weiteres Ungemach im Postfach könnte sich eine „Rechnung“ des EuroImperial Casino herausstellen. Eine SearchSecurity.de vorliegende E-Mail informiert Anwender über eine Gutschrift von fast 500 Euro. Genauere Informationen soll der Link auf ein mit Web abgelegtes Pdf-Dokument bringen.

Vom Doppelklick auf die knapp zehn Kilobyte große Datei sollte man besser absehen, da es sich tatsächlich um eine Exe-Datei handelt, die einiges Schadpotential bergen könnte.

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