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Gelingt es einem Angreifer die Schwachstelle auszunutzen, kann er wichtige Sicherheitsmaßnahmen des Betriebssystems umgehen. Hierzu gehören die Data Execution Prevention (DEP), das Safe Structured Error Handling (SafeSEH) und die Address Space Layout Randomization (ASLR). Innerhalb der virtuellen Umgebung gestartete Anwendungen, die entsprechende Adressbereiche nutzen, sind in der Folge angreifbar.
Harmlose Codierungsfehler, die auf physischer Hardware eigentlich den Absturz einer Anwendung zur Folge hätten, lassen sich in der Virtual PC-Umgebung anschließend für Hacking-Attacken ausnutzen. Die Sicherheitsanfälligkeit lässt sich sowohl lokal, also innerhalb des virtualisierten Systems nutzen als auch zur externen Ausführung von Code (Remote Code Exevution).
Die Schwachstelle betrifft Microsoft Virtual PC 2007 mit und ohne Service Pack 1, Windows Virtual PC und
Nach eigenen Angaben hat Core den Software-Riesen Microsoft bereits im August 2009 über die Schwachstelle informiert. Doch Core-Forscher und Microsoft-Ingenieure sind sich über die Schwere des Problems nach wie vor uneins. Microsoft glaubt nicht an ernste Auswirkungen, da ein erfolgreicher Angriff nur unter der Voraussetzung eines Anwendungsfehlers denkbar ist. Auswirkungen auf ein
Bislang gibt es weder einen Patch noch einen wirkungsvollen Workaround für das Problem. Virtual-PC-Nutzer sollte den Patch-Level des virtuellen Systems und der darin genutzten Anwendungen so hoch wie möglich halten und die Anzahl der laufenden Prozesse innerhalb der virtuellen Umgebung minimieren.
(nicht registrierter User)
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