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Damals gaben noch 56 Prozent der Befragten Hardware- und Systemfehlern die Hauptschuld an den Datenproblemen. Computerviren legten als Übeltäter wieder zu: Waren Viren im Jahr 2005 mit vier Prozent „Schuldigkeit“ gelistet, so kamen sie dieses Jahr auf knapp sieben Prozent. Den Naturkatastrophen wird ein Anteil von 2,7 Prozent an der Schuld für Datenverluste zugeschrieben. Fast ein Fünftel der Betroffenen konnten erstaunlicherweise jedoch nicht nachvollziehen, wie und warum ihre Daten verschwanden.
Jeder private und professionelle Anwender, so der Apell von Kroll Ontrack, sollte daher sicherstellen, dass neue Speicher-Technologien kompetent eingesetzt werden und dass kritische Daten zusätzlich redundant gesichert werden. „Für den Ernstfall sollte jeder Anwender seinen persönlichen Desaster-Recovery-Plan festgelegt haben, um den Fortlauf seiner Geschäfte zu gewährleisten“, sagt Peter Böhret, Managing Director bei Kroll Ontrack, und erklärt weiter: „Datenverlust kann schwerwiegende Folgen haben. Ganz gleich, ob die Daten durch ein Virus beschädigt wurden, versehentlich kritische Dateien, Volumes oder virtuelle Maschinen gelöscht wurden und es kein Backup gibt oder dieses fehlerhaft ist.“
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