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Die WirelessMAN-Single Channel PHY kann in regulierten und regulationsarmen Bändern ohne Sichtlinie (NLOS: no Line of sight) verwendet werden. Im ersten Fall kann die durch die Regulation vorgegebene Bandbreite gemäß beliebigen Zweierpotenzen aufgeteilt werden, der einzelne Kanal muss aber eine Mindest-Bandbreite von 1,25 MHz haben. Elemente dieser PHY sind:
TDD und FDD-Support wie im Bereich 10-66 GHz
TDMA Uplink
TDM Downlink
Blockadaptive Modulation und FEC für UL und DL
Framing Elemente mit verbessertem Equalizing für bessere Kanalübertragungsleistung bei NLOS-Umgebungen und Umgebungen mit erhöhter Delayvarianz
Granularität auf Symbolebene
Konkatenierte FEC mit Reed-Salomon-Codierung und optionaler Überlappung
FEC Option mit BTC (Block Turbo Code) und CTC (Convolutional Turbo Code)
Option, keine FEC, dafür aber ARQ zu verwenden
Option für STC (Space Time Coding) Transmit Diversity
Optionale AAS-Implementierung (Adaptives Antennen System) durch entsprechende Parameter
Beim Sendevorgang werden zunächst die zu übertragenden Bits verwürfelt, um eine bessere Symbolstatistik zur optimalen Bandbreiteausnutzung zu erzielen. Dann werden die nunmehr verwürfelten Bits mit einer Prüfsumme versehen und gruppenweise auf die entsprechenden QAM-Konstellationspunkte abgebildet. Es wird maximal mit 256-QAM gearbeitet.
Die QAM-Symbole werden in einen Message Burst gepackt, wobei normalerweise zusätzlich Framing Informationen hinzutreten. Die Burst-Symbole werden in einen
Die Power Control sorgt dafür, dass die Sendung mit einer sinnvollen Leistung (im Burst Profil festgelegt) ausgesendet wird. Der Sendevorgang ist für UL und DL gleich.
Durch die verschiedenen Bearbeitungsstufen kommen zur Nutzinformation noch eine Reihe von Zusatzinformationen hinzu.
Natürlich stellt sich der mit einfachen Gigabit-Angaben verwöhnte Lokalnetzer die Frage nach der Leistung dieser PHY. Doch dies ist nicht so einfach auszudrücken, denn die Gesamtleistung ist die Summe der Leistungen der einzelnen Kanäle. Die Anzahl dieser Kanäle ist abhängig von der im Rahmen der Regulierung vorgesehenen Gesamtbandbreite. Die Leistung eines einzelnen Kanals hängt unter anderem von der verwendeten Codierung und Modulation ab. Ein wesentliches Maß hierbei ist die spektrale Effizienz ausgedrückt durch Mbit/s / MHz. Sie gibt an, wie viele Megabit pro Sekunde in ein MHz Bandbreite gepackt werden können.
Mit 64 QAM wird eine spektrale Effizienz von max. ca. 4 erreicht, also z.B. 24 Mbit/s. in einen 6 MHz-Kanal. 256 QAM schafft optimal eine Effizienz von 16, also z.B. 96 Mbit/s in einem 6 MHz-Kanal. Eine übliche regulierte Frequenzzuteilung würde z.B. 24 MHz Bandbreite umfassen. Damit kann man demnach 4 Kanäle à 6 MHz definieren, die zusammen fast 400 Mbit/s. schaffen. Die PHY ist für Reichweiten von bis zu 60 km (!) ausgelegt. Benötigt man nur kleinere Distanzen, kann man die Codierungsmöglichkeiten optimal ausschöpfen.
(nicht registrierter User)
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