Vereinfachtes Setup für Administratoren und Gäste

Lockdown Networks aktualisiert NAC-Appliance Enforcer

17.01.2008 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Peter Schmitz

Mit acht CPU-Kernen soll Lockdown Enforcer 4.6 die NAC in Enterprise-Netzen beschleunigen.

Version 4.6 des Lockdown Enforcer soll sich einfacher als bisher einrichten lassen und erlaubt Gastnutzern, sich selbst zu registrieren. Die neuen Network Access Control (NAC) Appliances von Lockdown Networks können P2P-Software erkennen und unterstützten den Windows Update Services (WSUS) sowie Antivirenlösungen.

Der Lockdown Enforcer 4.6 hilft bei der Einrichtung und Verwaltung großer Unternehmensnetze. Die aktuelle Version der NAC-Lösung bietet hierfür ein vereinfachtes Setup, eine überarbeitete Oberfläche (GUI) und ermöglicht Gästen im Netzwerk, sich selbst zu autorisieren. Als Einsatzgebiete sieht der Anbieter beispielsweise medizinische Einrichtungen oder Firmen mit regen Publikumsverkehr vor.

Wie gut das funktionieren kann, schildert George Owoc, Director of Business Administration vom EADS-Ableger Astrium North America: „Mit dem lückenlosen System haben selbst unbedarfte Anwender keine Schwierigkeiten, selbst einen vorübergehenden Gastzugang einzurichten. Damit muss die IT-Abteilung nicht mehr eingreifen.“ Die Option zur Hilfestellung durch Administratoren sieht das System trotzdem noch vor.

Updates für Windows und Virenscanner

Sinn und Zweck der NAC ist das Netzwerk abzusichern. Hierzu bietet das Lockdown Networks System eine erweiterte „Auto-rediation“, um die Compliance der im Netzwerk eingebuchten Geräte sicherzustellen. Hierfür unterstützt das System Microsofts Dienste Windows Update sowie Windows Server Update Services (WSUS) und hält die eingesetzten Antivirenlösungen auf dem aktuellen Stand.

Mit dem Update hat Lockdown seiner NAC-Appliance weitere Scanmuster auf den Weg gegeben. Die Lösung fahndet so zum Beispiel nach Peer-to-Peer-Software (P2P) und untersucht die Konfiguration vorhandener Firewalls.

Gestiegene Leistung mit acht Prozessorkernen

Laut Hersteller unterstützt die Lockdown Enforcer derzeit über 11.000 Testmuster für IP-fähige Geräte im Netzwerk. Anwender sollen zudem von einer verbesserten Performance profitieren. Ein jetzt vorgestelltes, zwei Höheneinheiten messendes Modell der Enforcer-Serie verfügt über einen Prozessor mit acht Kernen. Glaubt man Lockdown, sorgen diese auch bei Installationen auf Enterprise-Niveau für einen spürbaren Geschwindigkeitszuwachs.

Die aktuellen Enforcer-Appliances von Lockdown sind ab Februar verfügbar. Der Einstiegspreis beträgt 24.996 US-Dollar.

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