Storage as a Service ist ein Geschäftsmodell, in dem ein Unternehmen Speicherplatz für einen Kunden bereitstellt und für einen Zeitraum vermietet.
In Unternehmensumgebungen positionieren die Anbieter SaaS als sekundäre Speicheranwendung, indem sie es als komfortable Backup-Management-Methode bewerben. Der Hauptvorteil von SaaS im Unternehmen liegt in der Kostenersparnis – und zwar in Bezug auf den Personalaufwand, die Hardware und den Speicherplatz. Statt zum Beispiel eine große Bandbibliothek zu unterhalten und Bänder außer Haus zu lagern, könnte ein Netzwerkadministrator, der SaaS als Datensicherungsmethode nutzt, bestimmen, welche Daten des Netzwerks gesichert und wie oft sie gesichert werden sollen. Sein Unternehmen würde ein Service-Level-Agreement (SLA) unterzeichnen, in dem der SaaS-Provider sich damit einverstanden erklärt, Speicherplatz auf Basis der Kosten je Gigabyte bzw. je Datentransfer zu vermieten. Die Unternehmensdaten würden dann automatisch zu einer bestimmten Zeit über das WAN (Wide Area Network) des Providers oder über das Internet übertragen werden. Im Falle einer Korrumpierung oder des Verlusts von Unternehmensdaten kontaktiert der Netzwerkadministrator den SaaS-Provider und ruft eine Kopie der Daten ab.







