In der Informationstechnologie bezeichnet das Protokoll (vom griechischen protocollon, ein auf einem Buchband klebendes Stück Papier, auf dem der Inhalt des Buches steht) die besonderen Regeln, die von den Endpunkten einer Telekommunikationsverbindung für die Kommunikation benutzt werden. Protokolle gibt es auf mehreren Ebenen der Telekommunikationsverbindung. Zum Beispiel gibt es Protokolle für den Datenaustausch auf der Hardwareebene und Protokolle für den Datenaustausch auf Ebene der Anwenderprogramme. Im bekannten OSI-Schichtenmodell (Open Systems Interconnection) gibt es in jeder Schicht des Telekommunikationsaustausches ein oder mehrere Protokolle, die von beiden Kommunikationspartnern identifiziert und eingehalten werden müssen. Protokolle werden oft in Industriestandards oder internationalen Normen beschrieben.
Im Internet gibt es bspw. die TCP/IP-Protokoll-Familie:
Transmission Control Protocol (TCP), das einen Regelsatz für den Austausch von Nachrichten mit anderen Knoten im Internet auf Datenpaketebene definiert.
Internet Protocol (IP), das einen Regelsatz zum Versenden und Empfangen von Nachrichten auf Ebene der Internetadresse definiert.
Weitere Protokolle, wie beispielsweise das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) und das File Transfer Protocol (FTP). Jedes Protokoll definiert einen Regelsatz, der für die Zusammenarbeit mit Programmgegenstücken anderswo im Internet genutzt wird.
Eine Gesamtlösung zur Verwaltung der IT ist nötig, wenn zu viele Tools im Einsatz sind und dies zu beträchtlichen Redundanzen und zu einem unnötigen Kostenüberhang führt. weiter...
E-Mail ist inzwischen in Organisationen jeder Größe die wichtigste Kommunikationsmethode. Damit wird es immer wichtiger, ausgehende Nachrichten zu schützen. weiter...
WHITEPAPER UND WEBCASTS ZUM THEMA
Hypertext Transfer Protocol over Secure Socket Layer
Der Schutz von Netzwerken wird immer wichtiger, aber auch schwieriger. Daher ist ein grundlegender Strategiewandel in der Netzwerk-Sicherheit sinnvoll.
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Grundlagen moderner Netzwerktechnologien im Überblick – Teil 33: Routing in Wide Area Networks (WANs)
Grundlagen moderner Netzwerktechnologien im Überblick – Teil 33: Routing in Wide Area Networks (WANs)
Nachrichten in WANs müssen ggf. lange Wege zurücklegen. Dabei laufen sie innerhalb der Struktur von Knoten zu Knoten. Das machen sie aber nicht nach Lust und Laune, sondern gemäß eines vorher festgelegten Wegs. Die Festlegung eines Wegs durch ein verzweigtes Netz nennt man auch Routing. Über Routing und Routing-Verfahren kann man dicke Bücher schreiben. Wir beschränken uns hier auf das Wesentliche.
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Grundlagen moderner Netzwerktechnologien im Überblick – Teil 5: ISO-OSI-Modell und generelle Systemarchitektur (1)
Grundlagen moderner Netzwerktechnologien im Überblick – Teil 5: ISO-OSI-Modell und generelle Systemarchitektur (1)
Vom Netzwerkkabel bis zum Anwendungsprogramm ist es für die Daten in Rechnernetzen ein weiter Weg. Und nur eine perfekte Zusammenarbeit vieler Funktionen erlaubt dabei die schnelle und fehlerfreie Weiterleitung der Daten ungeachtet der beteiligten Netztypen. Festgelegt ist diese Zusammenarbeit im so genannten OSI-Referenzmodell der Internationalen Standardisierungsorganisation ISO. Wer dieses Modell nicht kennt, braucht beim Thema Netze gar nicht erst mitzureden. Dieser Beitrag behandelt die anwendungsnahen Schichten.
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Netzwerk-Grundlagen – Die Internet-Protokollfamilie als Basis für zahlreiche Anwendungen: Gesicherter Datentransport über Netzwerke mit TCP/IP
Netzwerk-Grundlagen – Die Internet-Protokollfamilie als Basis für zahlreiche Anwendungen: Gesicherter Datentransport über Netzwerke mit TCP/IP
Es war keine leichte Aufgabe, die das amerikanische Verteidigungsministerium in den 60er-Jahren stellte: es galt, eine zuverlässige Verbindung zwischen den drei Netzwerken der Luftwaffe, Armee und Marine herzustellen, die damals nicht direkt miteinander kommunizieren konnten. Zudem forderte das Department of Defense eine Netzwerkarchitektur mit hoher Redundanz und Verfügbarkeit, die auch beim Ausfall einzelner Komponenten oder Teilnetzen die Kommunikation zwischen zwei Endgeräten sicherstellen kann.
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Layer-3 VPNs gehören ins Angebot von Service Providern. Die zusätzliche Unterstützung von Multicast-Architekturen innerhalb dieser VPNs ist allerdings eine Herausforderung. Denn viele Hersteller von Netzwerkkomponenten bieten nur unvollständige Lösungen an. Zudem sind die Geräte mit denen anderer Hersteller weitgehend inkompatibel. Der Service Integrator Xantaro hat nun ein Multicast-VPN-Extranet implementiert.
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