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Viele der Bezeichnungen ergeben heute nur noch wenig Sinn, da es viel zu breite Überschneidungsflächen zwischen unterschiedlichen Schadprogrammen gibt. Da haben Würmer zusätzlich Trojaner-Funktionen und Trojaner schützen sich mit Rootkit-Tricks.
Trotz dieser großen Überschneidungen, schadet es aber keineswegs, die originären Bedeutungen der einzelnen Schädlings-Klassen zu kennen, aber fast immer ist es sinnvoller, einfach pauschal von Schadsoftware oder Malware zu sprechen.
Am Anfang waren die Viren: Ein Virus kam huckepack mit einem anderen Programm. Wurde dieses installiert oder ausgeführt, manipulierte das damit aktiv werdende Virus andere ausführbare Dateien derart, dass es den eigenen Code in die ausführbare Datei hineinschrieb; sobald eine der anderen Dateien ausgeführt wurde (etwa auf einem fremden Rechner), konnte derselbe Vorgang von neuem ablaufen. Dieser Mechanismus erinnert frappant an die Art und Weise, in der sich Viren in der Biologie reproduzieren, sodass die Metapher naheliegt.
Als sich Netzwerke ausbreiteten und insbesondere das Internet seinen Siegeslauf antrat, wurde ein anderer Verbreitungsmechanismus immer wichtiger: Das Schadprogramm hängte sich nicht an andere ausführbare Dateien und hoffte, dass diese irgendwie weitergegeben würden, sondern infiltrierte (unter Ausnutzung bestimmter Schwachstellen) direkt andere Rechner im Netzwerk. Einen Schädling, der diesen Verbreitungsmechanismus wählt, nennt man Wurm.
Beide Begriffe sind heute eigentlich obsolet; Schädlinge verbreiten sich derzeit zumeist per Besuch auf einer Website oder per Anstecken infizierter USB-Sticks. Neue Infektionswege werden sicher künftig entstehen. Insofern ist also weder Virus noch Wurm heutzutage ein gerechtfertigter Begriff.
Seite 1: Malware-Bezeichnungen nach Verbreitungsweg

Gerald Höfer
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Der slowakische Antivirenhersteller ESET schützt seit 1992 mit modernsten Antivirenlösungen Unternehmen und Privatanwender vor Malware aller Art. Das Unternehmen gilt - dank der vielfach ausgezeichneten ThreatSense-Engine - als Vorreiter bei der proaktiven Bekämpfung selbst unbekannter Viren, Trojaner und anderer Bedrohungen.
Die hohe Malwareerkennung und Geschwindigkeit sowie eine minimale Systembelastung zeichnen die Top-Produkte ESET NOD32 Antivirus und ESET Smart Security aus. Inzwischen vertrauen mehr als 125 Millionen PC-Anwender weltweit den ESET-Lösungen.
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