Definition

Trojaner

In der Computerwelt handelt es sich bei einem Trojaner um ein Programm, in das bösartiger oder schädlicher Code eingebettet ist. Obwohl das Programm nach außen hin harmlos erscheint, kann es die Kontrolle über den Rechner übernehmen und schwere Schäden anrichten, beispielsweise an der Dateibelegungstabelle der Festplatte. Bei einem vielbeachteten Fall trat ein solches trojanisches Pferd als Programm auf, das angeblich zum Aufspüren und Zerstören von Computer-Viren konzipiert war. Ein Trojaner kann sich über einen Computer-Virus großflächig verbreiten.

Ursprünglich stammt der Begriff aus der griechischen Mythologie über den Trojanischen Krieg, wie sie von Vergil in seiner Aeneis und auch in der Odyssee von Homer erzählt wurde. Der Legende nach machten die Griechen den Bürgern von Troja ein Geschenk in Form eines großen Pferdes aus Holz. Allerdings hatten sich darin griechische Soldaten versteckt. In der Nacht kletterten diese dann aus dem Pferd heraus und eroberten die Stadt.

Diese Definition wurde zuletzt im Juli 2006 aktualisiert

Erfahren Sie mehr über Malware, Viren, Trojaner und Spyware

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