F

Wie sich Facebook-Hacking und Twitter-Hijacking verhindern lassen

Um Facebook-Hacking und Twitter-Hijacking zu verhindern, empfehlen sich Richtlinien für starke Passwörter.

Gibt es Werkzeuge, mit denen wir verhindern können, dass unsere Nutzerkonten bei Sozialnetzen wie Facebook gehackt...

oder übernommen werden?

Um Hijacking-Versuche bei sozialen Netzwerken zu verhindern, müssen Sie zunächst verstehen, welche Faktoren die Sozialnetz-Konten Ihrer Organisation angreifbar machen. Beispiele für häufige Angriffe sind das Passwort-Knacken mittels „brute force“ und Mitschnüffeln. Um brute-force-Attacken zu verhindern, empfehlen sich Richtlinien für starke Passwörter, gegen Snooping mit Werkzeugen wie Firesheep helfen Verbindung ausschließlich über sicheres HTTPS.

Ein größeres und damit schwieriger in den Griff zu bekommendes Problem stellt die Neigung vieler Facebook-Nutzer dar, sich dort an sozialen Spielen zu beteiligen (auch wenn das in den Richtlinien ihrer Organisation zur zulässigen Nutzung verboten ist). Dadurch entstehen Gelegenheiten, bei ihnen schädlichen Programmcode zu injizieren. Dies kann über unvorsichtiges Klicken auf Links geschehen oder über die Ausführung unautorisierter Anwendungen; in beiden Fällen sollten derartige Versuche von Ihren vorhandenen Werkzeugen zur Malware-Abwehr blockiert werden. Hinzu kommen spezielle Tools für mehr Twitter- und Facebook-Sicherheit, etwa ShareSafe von F-Secure oder Profile Protector von Barracuda Networks. Beide filtern gefährliche Links und Vulgärsprache aus Kommentaren an Facebook-Wänden und entfernen gefährlichen Code.

Um Facebook-Hacking zu verhindern, hat sich das soziale Netzwerk mit Websense zusammengetan. Die beiden Unternehmen bieten einen Prüfung an, die auf der Websense Threatseeker Cloud basiert und Nutzer warnt, falls sie auf einen potenziell gefährlichen Link klicken.

Für Twitter bedeutet die Beschränkung auf Beiträge mit 140 Zeichen, dass hier gern Link-Verkürzungsdienste genutzt werden. Die sind dazu gedacht, wertvollen Platz zu sparen, können jedoch auch den wahren Charakter gefährlicher Links verbergen. Hier bietet sich der Einsatz eines Werkzeugs wie Scuri oder LongURL an. Diese zeigen den gesamten Link an und liefern zusätzliche Informationen über sein Ziel.

Artikel wurde zuletzt im März 2012 aktualisiert

Pro+

Premium-Inhalte

Weitere Pro+ Premium-Inhalte und andere Mitglieder-Angebote, finden Sie hier.

Erfahren Sie mehr über Datensicherheit und Cloud-Computing

0 Kommentare

Älteste Beiträge 

Passwort vergessen?

Kein Problem! Tragen Sie Ihre E-Mail-Adresse unten ein. Wir werden Ihnen eine E-Mail mit Ihrem Passwort schicken.

Ihr Passwort wurde an die folgende E-Mail-Adresse gesendet::

- GOOGLE-ANZEIGEN

SearchStorage.de

SearchNetworking.de

SearchEnterpriseSoftware.de

SearchDataCenter.de

Close