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Notfall-Management mit Business Continuity und Disaster Recovery

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So hängen Information Lifecycle Management und Disaster Recovery zusammen

Information Lifecycle Management (ILM) ist ein Framework für die Verwaltung von Daten auf Storage-Geräten. Das beinhaltet Teile von Disaster Recovery.

Was ist Information Lifecycle Management (ILM) und in welchem Zusammenhang steht es zu Disaster Recovery?

Hinter Informationslebenszyklusmanagement beziehungsweise Information Lifecycle Management verbirgt sich eine Struktur für die Verwaltung von Informationen auf Datenspeichergeräten. Dieses Framework umfasst Strategien, Prozesse, Verfahrensweisen und Technologien in Bezug auf den gesamten Lebenszyklus von Informationen. Das betrifft die Zeit von der Erstellung und Verbreitung über die Nutzung bis hin zum Endstadium, also der Archivierung oder Löschung.

Information Lifecycle Management setzt sich aus fünf Tätigkeiten oder Phasen zusammen:

  1. Erstellung und Erhalt (zum Beispiel Erstellungszeitpunkt einer Information oder Erhalt der Information von einer externen Quelle)
  2. Verbreitung (beispielsweise Weitergabe der Information an einen Empfänger)
  3. Nutzung (was nach der Weitergabe mit der Information geschieht)
  4. Pflege (zum Beispiel Verwaltung von Ablage, Speicherung und Abruf von Informationen)
  5. Entsorgung (was mit Informationen geschieht, die selten verwendet werden oder deren Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist).

Vom Standpunkt des Disaster Recovery (DR) aus gesehen fallen Backup (Speicherung) und Recovery (Wiederherstellung) von Informationen in die ILM-Phase „Pflege“. Auch die Deduplizierung von Informationen gehört in diese Phase. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des Disaster Recovery, weil durch Deduplizierungs-Technologien weniger Backup-Daten anfallen, die auf Festplatten gespeichert werden müssen. Ein weiterer Aspekt, der mit Disaster Recovery in Zusammenhang steht, ist das Archivieren von Informationen. Auch dadurch lässt sich die Menge an zu sichernden Informationen reduzieren: Man entfernt sie gleich aus den Backup-Datensätzen. In vielen Betrieben wird heute zwar nicht mehr auf Band gesichert, zu Archivierungszwecken ist die Bandsicherung aber nach wie vor sinnvoll.

Im Idealfall werden gesicherte - insbesondere replizierte oder gespiegelte - Informationen als für den Geschäftsbetrieb notwendig erachtet und entsprechend geschützt. Archivierte Informationen können zwar auch wichtig sein, doch sollte man sich in ihrem Fall für langfristigere Speichermethoden entscheiden, wie sie beispielsweise Firmen wie Iron Mountain anbieten.

Artikel wurde zuletzt im Januar 2014 aktualisiert

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